Im Rahmen der Vorbereitung auf den Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand für die 4. Klassen ein besonderes Zeit- bzw. Zweitzeugengespräch im Festsaal unserer Schule statt. Zu Gast war die engagierte Gruppe „Die wilden Alten“ – rund 30 Seniorinnen und Senioren aus der Steiermark, die sich selbst als „kreative Eingreiftruppe“ bezeichnen. Ihr gemeinsames Ziel: durch Theater, Kreativität und persönliche Erzählungen Geschichte lebendig machen und zum Nachdenken über unsere Gegenwart und Zukunft anregen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, insbesondere mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs in unserer Region. Die Mitglieder der „Wilden Alten“ berichteten eindrucksvoll von Erlebnissen, Erinnerungen und überlieferten Geschichten aus dieser Zeit. Als sogenannte Zweitzeuginnen und Zweitzeugen geben sie das Wissen und die Erfahrungen der Kriegsgeneration weiter und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur.
Durch szenische Darstellungen und persönliche Worte gelang es der Gruppe, die historischen Ereignisse greifbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten nicht nur Einblicke in die schwierigen Lebensumstände der damaligen Zeit, sondern wurden auch dazu angeregt, Fragen zu stellen und sich aktiv mit Geschichte auseinanderzusetzen.
Das Gespräch bot eine wertvolle Vorbereitung auf den bevorstehenden Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Begegnung mit den „Wilden Alten“ machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.
Wir bedanken uns herzlich bei den „Wilden Alten“ für ihr Kommen und die eindrucksvolle Gestaltung dieses besonderen Vormittags.